Sonnenstrom / Photovoltaik
Maximale Nutzung der Sonnenenergie ab € 10.226,00
Was ist Photovoltaik (Sonnenstrom)?
Die Photovoltaik hatte ihren Ursprung bereits 1829, als der Wissenschaftler Alexandre E. Becquerel den lichtelektrischen Effekt entdeckte. Dieser Effekt besagt, dass die "Energieteilchen" des Lichtes (Photonen) beim Auftreffen auf negativ geladenes Metall Elektronen herausschlagen können. Da Elektronen Ladungsträger sind, musste es möglich sein, diesen Effekt zur Stromerzeugung zu nutzen. Jedoch erst 1953 wurde in den USA die erste Solarzelle entwickelt, die 4% des Sonnenlichts in elektrische Energie umwandeln konnte.

Wie arbeitet eine Solarstromanlage?
Solarmodule erzeugen aus Sonnenlicht Gleichstrom. Durch einen nachgeschalteten netzgekoppelten Solarinverter wird dieser  z.B. für den Betrieb elektrischer Haushalte unmittelbar in 230 V Wechselstrom bzw. 400 V Drehstrom umgewandelt. Eine netzgekoppelte Anlage kann später durch eine Batterie ergänzt werden, die den Solarstrom für Zeiten ohne Sonnenlicht speichert – ein weiterer Schritt in Richtung Unabhängigkeit.

Mit Solarstrom die Umwelt schonen
Die Energierücklaufzeiten von Photovoltaikanlagen mit heutiger Siliziumtechnik liegen zwischen drei und fünf Jahren. Bei einer prognostizierten Lebensdauer von rund 25 Jahren erzeugt eine 1-kW-anlage eine Überschussenergie von ca. 20 000 kWh – dies entspricht einer CO2-Ersparnis von immerhin 10 bis 15 Tonnen. Die mit den niedrigeren Prozesstemperaturen der Dünnschichttechnik verbundene Energieeinsparung lässt noch kürzere Energierücklaufzeiten erwarten.
Beispiel für eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage
auf dem Dach eines Einfamilienhauses
Beispiel für ein
netzgekoppeltes
Photovoltaiksystem

1   Dachintegrierte
     Solarmodule
2   Stringverkabelung
3   Kupplungskasten
4   Wechselrichter
5   Hausanschluss
5a Einspeisezähler
5b Bezugszähler
6   Öffentliches Netz


Netzeinspeisung:
Sofern ein öffentliches Stromnetz vorhanden ist, sollte man die erzeugte Energie vollständig in das öffentliche Netz einspeisen. Hierzu muss ein Wechselrichter installiert werden, der den vom PV-Generator erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom transformiert. Über den Einspeisezähler verkaufen Sie die erzeugte Strommenge an Ihren Netzbetreiber (EVU, Stadtwerke). Am 01.04.2000 trat das neue Energieeinspeisegesetz (EEG) in Kraft, das u.a. vorsieht, eingespeiste Sonnenenergie mit 0,51 €/kWh zu vergüten. Zusammen mit dem Förderprogramm der KfW (100.000-Dächer-Programm) rechnet sich eine Sonnenstrom-Anlage nun auch wirtschaftlich!